Eva Stahler R.I.P              Simon Ackermann              Christoph Schaaf                 Katja Duffek               Sandra Nahabian       Johann Zeller


 

    In großer Trauer: Eva Stahler, Saxophonistin und Pianistin, ist am 4. September nach langer, schwerer Krankheit (und dann doch überraschend) von uns gegangen. Noch wenige Wochen zuvor haben wir zusammen eine neue CD eingespielt, Konzerte waren in Planung. Eva war die Mitgründerin unseres Ensembles. Ihre Inspiration, Begeisterung und Energie waren immer ein Fundament unserer Musik, auch in Zeiten, wenn die Krankheit alle Kraft zu rauben drohte. Eva, wir werden Dich als Kollegin und liebe Freundin sehr vermissen, unsere Gedanken sind bei Deiner Familie, der wir unser tiefempfundenes Beileid aussprechen. Liebe Eva, hör zu, der Tango spielt weiter, auch für Dich. 
Forastero, im Herbst 2012  

 


 

    forastero: spanisch, der Fremde, fremd. 

    forastero: Kontraste zwischen dem erdigen Ursprung der schwarzen Candombe und der Subtilität Astor Piazzollas, zwischen der strengen Leidenschaft der klassischen Tangos und der koketten Leichtfüßigkeit der Pariser Valse Musettes – in einer musikalischen Einheit, in einem gemeinsamen Ziel.

    forastero: Katja Duffek (Violine), Hansi Zeller (Akkordeon, Komposition), Christoph Schaaf (Gitarre und Moderation), Simon Ackermann (Bass) and Guests. Das Ensemble besticht durch seine Ausdruckskraft und musikalische Bandbreite. Obwohl in Deutschland geboren, sind die fünf Musiker seit vielen Jahren der Welt des Tango tief verbunden. Aus der langjährigen Zusammenarbeit mit argentinischen Musikern entstand der besondere forastero-"sound", der das Beste beider Welten vereint. Die persönliche Verbundenheit der Musiker und die Freude am Spielen überträgt sich auch auf die Zuhörer. Seit zehn Jahren spielt forastero zahlreiche Konzerte und Milongas sowohl instrumental als auch mit Gesang (Silvia Borges, Bettina Ullrich).  
2011 und 2012 freut sich forastero über die Zusammenarbeit mit Sandra Nahabian aus Buenos Aires. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und ihrem umwerfendem Charme erweckt sie die Tangolieder zu neuem Leben. 

    forastero: sprühend-lebendige Abende, ein Publikum, durch die emotionale Vielfältigkeit des Tango verführt. 

"...ein Teufelswerk, der Tango, ein Blitzgelichter,
er kann dem Fluch der Jahre sich entziehen.
aus Staub nur und Zeit ist ein Menschenleben,
es währt weniger als die leichten Melodien,

die nichts als Zeit sind. Der Tango ist der blasse
Widerschein von jenen Dingen,
Erinnerung, real nicht umzubringen,
im Messerkampf in einer Vorstadtgasse."

Luis Borges, El Tango